Die Geschichte von Otopront

Das erste HNO-Diagnostik- und Therapiegerät in Deutschland, das 1950 anläßlich eines HNO-Kongresses in Bad Kissingen von C.H. Happersberger, dem späteren Gründer der Firma Jost & Happersberger KG, vorgeführt wurde, war auf der Basis einer Dentaleinheit entwickelt worden.

In Zusammenarbeit mit interessierten HNO-Ärzten, insbesondere dem damaligen Chefarzt der HNO-Abteilung der Wiesbadener Städt. Kliniken, Dr. med. Preusse und seinem Oberarzt, Dr. med. Müller, bekam die Einheit dann ihre spezifische Prägung. Der Name OTOPRONT wurde seinerzeit von Dr. Preusse kreiert.

HNO-Motorstuhl FAVORIT

Wichtige Meilensteine in der Verbreitung von OTOPRONT-Geräten waren in den Jahren 1959/1960 die Ausrüstung mehrerer Universitätskliniken mit solchen multifunktionalen Arbeitsgeräten (Heidelberg, Würzburg, Hamburg, Köln, Erlangen). Ebenso versorgten sich alle bedeutenden Bundeswehr-Krankenhäuser mit OTOPRONT-Geräten.
     
1980 fand mit dem Ausscheiden des Gründers und Alleininhabers der Firma Jost & Happersberger KG aus dem aktiven Geschäftsleben ein Generationswechsel statt, dem eine Änderung der Gesellschaftsform in eine GmbH, der Firma HAPPERSBERGER OTOPRONT GmbH, folgte. 

Die Angebotspalette wurde seit dieser Zeit  kontinuierlich erweitert. Nach den Klassikern Freiburg und Ravensburg aus den 60er und 70er Jahren schloß sich nun die Modellreihe ESSEN an. Mit weit über 1000 verkauften Exemplaren wurde dieses Modell das erfolgreichste HNO-Arbeitsgerät im deutschsprachigen Raum. Otopront wird auch in der Zukunft mit anspruchsvollen Lösungen den Fortschritt der Medizin begleiten.