POWDERCHAMP AC: Tipps und Tricks

Trocknung des Puders mit Silicagel
Sieben des Puders auf dem Rüttler
  • POWDERCHAMP AC empfiehlt Sorgfalt auf die Vorbereitung des Pulvers zu legen. Das angelieferte Pulver sollte in einem gesonderten Behälter in einer Mischung mit Silicagelkugeln aufbewahrt werden, um eine Aufnahme von Luftfeuchtigkeit zu reduzieren und das Pulver vorab zu trocknen.
  • Es empfiehlt sich, das Pulver vor seiner Verwendung zu sieben. Dazu empfehlen sich Siebe, die in Lackierereien verwendet werden. 110 micron ist ideal. Sieben Sie das vorgetrocknete Pulver auf Ihrem Rüttler. Die Aufbewahrung des getrockneten, gesiebten Pulvers sollte in einem Behälter mit einem Silicagelbeutel erfolgen.
  • Die Puderbehälter sollten mit einer Menge Puder gefüllt sein, die ca. 1 cm an Höhe hat.
  • Bereiten Sie sich auf den optischen Abdruck vor. Der zweite Puderbehälter soll die Retro-Kanüle entweder aufwärts oder abwärts gerichtet tragen, sobald ein tiefer, distaler Kasten einer Präparation im Unter- oder Oberkiefer präpariert worden ist.
  • Verwenden Sie CEREC-Liquid für bessere Ergebnisse. Ein dünner Auftrag und anschließendes Verblasen verbessert die Haftung des Puders. Cerec-Liquid ist eine Polyäthylenglykol enthaltende wässrige Lösung. Das Cerec-Liqid muß sorgfältig verblasen werden.
  • Beginnen Sie beim Pudern peripher von der Präparation, d.h. zuerst die bukkalen Flächen, dann die palatinalen Flächen der Nachbarzähne. Nähern Sie sich dann der Präparation und pudern Sie die Außenflächen. Versuchen Sie dann die Seitenwände der Kästen der Präparation in einem Winkel von 45° zu erreichen. Erst zum Schluss sollten Sie den Boden der Präparation und den Boden der Kästen pudern.
  • Drehen Sie als Rechtshänder die Kanüle mit der linken Hand so, dass der Puderbehälter weitgehend senkrecht gehalten wird.
  • Verwenden Sie die große Absaugkanüle, um überschüssiges Puder abzusaugen.
  • Verwenden Sie einen zweiten Retraktionsfaden oder ein Elektrotom/Laser/Expasyl/Kofferdam zur Darstellung der Präparationsgrenze. Feuchtigkeitszutritt dunkelt das Puder ab.
  • Pudern Sie eher zu viel als zu wenig. Ein zu geringer Puderauftrag lässt Präparationsränder körnig erscheinen und schlecht gepuderte Bereiche können nicht korrekt dreidimensional vermessen werden. Erscheinen Ihnen Bereiche (auch okklusale Kanten) zu stark gepudert, dann prüfen Sie diese Bereiche mit einer Sonde. Ggf. müssen Sie den Vorgang wiederholen, da sich bei der Restauration sonst Randspalten ergeben können. Ist dieser Test o.k., dann behalten Sie die erzielte Aufnahme.
  • Sollten Sie an dieser Stelle eigene Tricks haben, dann informieren Sie uns. Ihr Trick wird unter Angabe des „Autors“ genannt.