POWDERCHAMP AC: Die Problemstellung


Originalpuder Vita
Originalpuder nach dem Sieben

Das Pudern stellt einen wichtigen Schritt beim CEREC-Verfahren dar. Nur die gepuderte Zahnoberfläche ist bisher für die Kamera lesbar. Das Puder (Titandioxid später immer Titanoxid genannt) dient als Anti-Reflexschicht. Unterschiedliche Opazitäten von Schmelz, Dentin und Wurzelzement würden für die Kamera nicht korrekt zu interpretierende Reflektionen erzeugen. Die Zahnoberfläche soll mit einem möglichst gleichmäßigem und dünnem Puderüberzug versehen werden. Dazu ist ein sehr feiner Druck im Puderbehälter notwendig. Der Puderauftrag soll die Zahnoberflächen in einem Winkel von 45° erreichen können. Im Oberkieferseitenzahnbereich ist das mit den bisherigen Systemen besonders kritisch. Die senkrechten Wände des distalen Kastens werden nur schwer erreicht und am Boden des distalen Kastens entsteht leicht eine zu dicke Pulverschicht - ein „See“. Ein Randspalt ist dort möglich, da das System mit dem fotografischen Abdruck nur die gepuderte Oberfläche erkennen kann. Das Titanoxid ist hygrophil, d.h. zieht Wasser an und neigt zur Verklumpung. Das von Vita oder Ivoclar zur Verfügung gestellte Puder enthält herstellerseits schon Verklumpungen, die erst nach Sieben und nach Betrachten im Mikroskop offensichtlich werden. Während des Puderns muß der Luftdruck variiert werden können. Auch das beste und trockenste Titanoxidpulver neigt dazu, im Puderbehälter Strukturen aufzubauen wie der Pulverschnee im Winterwind. Der Puderstrom versiegt dann. Deshalb müssen die bisherigen Puderflaschen aus dem Mund entnommen werden, die linke Hand klopft gegen den Puderbehälter und der Vorgang kann erst dann fortgesetzt werden.

Das Pudern stellt einen wichtigen Schritt beim CEREC-Verfahren dar. Nur die gepuderte Zahnoberfläche ist bisher für die Kamera lesbar. Das Puder (Titandioxid später immer Titanoxid genannt) dient als Anti-Reflexschicht. Unterschiedliche Opazitäten von Schmelz, Dentin und Wurzelzement würden für die Kamera nicht korrekt zu interpretierende Reflektionen erzeugen. Die Zahnoberfläche soll mit einem möglichst gleichmäßigem und dünnem Puderüberzug versehen werden. Dazu ist ein sehr feiner Druck im Puderbehälter notwendig. Der Puderauftrag soll die Zahnoberflächen in einem Winkel von 45° erreichen können. Im Oberkieferseitenzahnbereich ist das mit den bisherigen Systemen besonders kritisch. Die senkrechten Wände des distalen Kastens werden nur schwer erreicht und am Boden des distalen Kastens entsteht leicht eine zu dicke Pulverschicht - ein „See“. Ein Randspalt ist dort möglich, da das System mit dem fotografischen Abdruck nur die gepuderte Oberfläche erkennen kann. Das Titanoxid ist hygrophil, d.h. zieht Wasser an und neigt zur Verklumpung. Das von Vita oder Ivoclar zur Verfügung gestellte Puder enthält herstellerseits schon Verklumpungen, die erst nach Sieben und nach Betrachten im Mikroskop offensichtlich werden. Während des Puderns muß der Luftdruck variiert werden können. Auch das beste und trockenste Titanoxidpulver neigt dazu, im Puderbehälter Strukturen aufzubauen wie der Pulverschnee im Winterwind. Der Puderstrom versiegt dann. Deshalb müssen die bisherigen Puderflaschen aus dem Mund entnommen werden, die linke Hand klopft gegen den Puderbehälter und der Vorgang kann erst dann fortgesetzt werden.

Der Behandler stellt am Patienten weitere Unzulänglichkeiten der bisherigen Pudersysteme fest. Die Investition in das Behandlungssystem CEREC und das fortschrittliche System der CEREC-Restaurationen stehen im Gegensatz zu den angebotenen Hilfsmitteln zum Pudern. Vorführungen mit den Spraydosen an Modellen in vitro zeigen nicht die Schwierigkeiten am Patienten.

Die mit Butangas gefüllten Sprayflaschen erzeugen die verschiedensten Probleme:

  • Explosivität des verwendeten Gases. Belästigung für den Patienten und für den Behandler
  • Verklumpungsneigung des Pulvers insbesondere bei den notwendigen Kippungen im distalen Bereich durch Austritt von Flüssiggas, Feuchtigkeitsniederschlag durch Abkühlung der Puderflasche und der Kanüle und durch Kontakt der Kanüle mit Speichel.
  • Mangelnde Sterilisierbarkeit der Kanülen
  • Mangelnde Bruchsicherheit der verwendeten Plastikkanülen und unsichere Verankerung in der Gasflasche und im Puderbehälter.
  • Ungleichmäßiger Puderauftrag, da das Puder dazu neigt, sich an den Seitenwänden des Puderbehälters aufzuschichten. Der Puderauftrag stoppt.
  • Ständige Notwendigkeit des Klopfens am Puderbehälter.
  • Ständiges „Probepudern“ am Handschuh des Behandlers.
  • Hohe Kosten und Aufwand für den Nachschub der Gasflaschen.
  • Ärgerliche Verzögerungen und Unsicherheiten am Patienten.

Alternative Sprayflaschen sind extrem teuer und schnell verbraucht. Der Schichtauftrag ist unglücklicherweise zahnfarben und dadurch schwer kontrollierbar. Seine Entfernung gelingt nur mit größerem Aufwand.

Andere Behelfe, die auf das Sprayhandstück der Behandlungseinheit gesteckt werden, sind dort so angebracht, dass das Puder sich am Ausgang der Flasche ansammelt und zu Verstopfung führt. Das Sprayhandstück ist blockiert und steht für seine eigentlichen Aufgaben nicht zur Verfügung.

Zur Verbindung mit dem Turbinenschlauch werden andere Behelfe angeboten, die die Luftversorgung der Einheit als Treibmittel für das Puder verwenden. Diese Behelfe kommen aus USA, wo die Behandlungseinheiten die Kontrolle des Luftdruckes mit dem Fußpedal ermöglichen. Europäische Behandlungseinheiten sind in der Regel so konstruiert, dass an der Turbine lediglich der vollständige Luftdruck des Behandlungsgerätes (ca. 3 bar) oder der Praxisinstallation (ca. 6 bar) abgerufen werden kann. Der Luftdruck muss also anders dosiert werden. Dazu werden z.B. kleine Schraubventile an Puderbehältern angeboten. Diese sind aber schwer beherrschbar. Für diese aus den USA angebotenen Hilfsmittel sind separate Luftabgänge an den Einheiten zu installieren - und zwar in allen Zimmern, wo der Einsatz des CEREC-Systemes geplant ist. Dies bedeutet Kosten durch einen Service-Techniker und unschöne Luftschläuche aus dem Bodenanschlußkasten der Einheit. Erfahrungsgemäß mißfallen diese Umstände dem Zahnarzt.